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| Schiffe in einer schönen Bucht vor Menorca.
Foto: Tourspain |
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Das Zentrum der Stadt ist die Placa de Esplanada, von der aus man durch die
Fußgängerzone zum Fisch- und Gemüsemarkt gelangt, der unter dem alten Kreuzgang
eines ehemaligen Klosters liegt. Von dort bietet sich eine herrliche Aussicht
auf den Hafen von Mahón. Dabei handelt es sich um den größten Naturhafen im
Mittelmeer, der mittlerweile ein beliebtes Ziel für Yachten und Kreuzfahrer
geworden ist. Um die Hafenpromenade hat sich eine Vielzahl von Restaurants
angesiedelt in den hervorragende balearische Spezialitäten zubereitet werden.
Vor allem der Fisch, der hier fangfrisch auf den Tisch kommt, ist sehr
empfehlenswert und die Grundlage vieler typischer Gerichte.
Ciutadella war vor Mahón Inselhauptstadt, wodurch sich auch die Rivalität
der Städte erklärt. Hier herrscht eine durch und durch spanische Atmosphäre. Die
Stadt ist Bischofssitz und wurde auf grund der vielen herrlichen Baudenkmäler,
der alten Paläste und prächtigen Kirchen zum historischen Monument erklärt. Der
maurische Einfluss aus der Besetzung durch die Araber ist auch heute noch
sichtbar. Zu einem der wenigen erhaltenen Beispiele der katalanischen Gotik
zählt die Kathedrale von Ciutadella, die auf den Grundmauern der ehemaligen
arabischen Moschee errichtet worden ist.
Der Stadtkern, dessen Zentrum die Plaza des Borne ist, bietet immer noch
eine mittelalterliche Atmosphäre. Die engen, kopfsteingepflasterten Gassen
führen zum Hafen, wo sich auch die meisten Restaurants und Bars befinden. Der
malerische Hafen liegt an einer tiefen Bucht und lädt mit seiner lebhaften,
mediterranen Atmosphäre zu jeder Tages (und besonders Nacht-) zeit zu einem
Besuch ein. Vor allem in der Hauptsaison herrscht auf dem Wasser ein reges
Treiben von Segelyachten und Motorbooten, die hier vor Anker gehen.
Die Strände der Insel stehen ebenfalls häufig unter Naturschutz, so das man
riesige Hotelkomplexe und Menschenmassen an Menorcas Küste nicht finden wird.
Der schönste Strand im Norden ist Son Saura, weiter westlich lässt es
sich an den Stränden von Platja de Ferragut, Binimel-lá und Cala Pregonda
herrlich baden. Zu den schönsten Buchten des gesamten Mittelmeerraums zählt man
die Cala Galdana und im Süden der Insel lädt Son Bou , als längster Sandstrand
der Insel zu ungetrübten Badespass ein.
Besonders bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang die Landschaft von La
Vall: an eine harmonische, heideähnlich Landschaft schließen sich helle
Sanddünen an, über die man den Strand erreicht. Allerdings ist das unter
Naturschutz stehende Gebiet nur gegen die Ausrichtung einer Eintrittsgebühr zu
betreten.
Auch innerhalb der Insel lassen sich die verschiedenen Landschaftstypen
erkunden, zudem gibt es idyllische Dörfer in denen man durch die kleinen Gassen
streifen kann. Alaior – hier gibt es ein altes Augustinerkloster und die
Pfarrkirche zu besichtigen -, Ferreries und Es Mercadal verfügen über schöne
Ortskerne.
Zusätzlich kann man von Es Mercadal auf den Monte Toro, den
höchsten Berg der Insel steigen. Auch auf dem Gipfel befindet sich ein Kloster
mit einer sehenswerten Renaissance Kirche aus dem 1595. Von hier oben bietet
sich einem ein imposanter Blick über die Landschaft der Insel und ihre
beschauliche mediterrane Ruhe. Die schönsten Sonnenuntergänge Menorcas lassen
sich ebenfalls von dort aus genießen
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